ForsideBøgerHandbuch Für Die Konserven Industrie; Erster Band

Handbuch Für Die Konserven Industrie; Erster Band

Forfatter: Eduard Jacobsen

År: 1926

Forlag: Verlagsbuchhandlung Paul Parey

Sted: Berlin

Sider: 656

UDK: 664.8 Jac

Fabrikative Verwertung von Gemüse, Obst, Fleisch, Geflügel, Fisch sowie Herstellung von Gebäck-, Milch- und Eikonserven und Feinkostfabrikaten unter Berücksichtigung des für die Konservenindustrie wichtigen Gemüse- und Obstanbaues.

Mit Darstellungen, Skizzen und Kostenanschlägen der dazugehörigen Fabrikbetriebe.

Mit 357 Textabbildungen und 8 Tafeln mit Originalplänen.

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Side af 714 Forrige Næste
Karotte. 365 Vergleich mit anderen Gemüsen. Nach M. v. Schleinitz. Gemüsesorte 1000 g marktfertige Ware; eßbaren Anteil g 1000 g eßbaren Anteil Wärmeeinheiten Trockensubstanz g Reineiweiß g Mineralstoffe g Frühe Möhren ohne Blatt .... Späte Möhren ohne Blatt .... Zum ( Wirsing ( Spinat ■v i J Grüne frische Erbsen . . (Kartoffeln Allgemein sei noch ben anteil bedeutend höher ist a muß man durchschnittlich 2 686 686 ierkt, daß l Js bei den £ 0 %, vom G 103,8 108,5 ?ei den f päteren esamtgev 7,4 7,6 rüheren Sorten. ächt ann 7,9 8,5 Sorten d Als Küc] ehmen. 402,7 396,2 266,0 203,0 809,1 965,0 sr Blatt-lenabfall 4. Allgemeine Angaben über den Anbau. Wenn der Boden genügend Nährstoffe hat, stellen die Karotten keine allzugroßen Ansprüche. Selbst auf Sandboden halten sie sieh recht gut. Auch Moorböden sind für Karotten geeignet. Ein mittelschwerer durchlässiger Boden ist jedenfalls besonders zu empfehlen. Bezüglich der Düngung ist folgendes zu bemerken: Frische Stallmistdüngung ist nicht zu empfehlen, am besten ist immer Boden in zweiter Tracht, also z. B. nach Kartoffeln, Kohl, Kohlrabi, Erbsen, Steckrüben, Sellerie, Tomaten, Gurken, Bohnen usw. Für Kunstdünger sind sie im allgemeinen dankbar, ebenso für Kalk. Auf den Morgen rechnet man durchschnittlich 1—1% Zentner hochprozentiges Kali, ferner 1—1% Zentner Superphosphat und etwa 1 Zentner schwefelsaures Ammoniak. Man hüte sich davor, zu viel Stickstoff zu geben, da besonders bei feuchter Witterung die Wurzel sonst leicht aufplatzt. Vorteilhaft ist es, das für die Karottenkultur bestimmte Land im Herbst möglichst früh umzupflügen und in großer Scholle liegen zu lassen, damit es gut durchfriert. Vor der Bestellung wird dann nochmals gelockert. Drillen mit Druckrollen ist empfehlenswert, kommt aber natürlich nur für leichten Boden in Betracht, da bei schwerem Boden die Druckrollen die Erde leicht zu fest pressen. Die Aussaat ist ganz verschieden, je nachdem die Karotte als Haupt- oder Nachfrucht gebaut wird. Bereits Ende Februar kann man mit der ersten Aussaat beginnen. Für den Feldgemüsebau kommt in erster Linie das Drillen in Betracht, und zwar wird die Saat bei 18—20 cm Abstand in Reihen gedrillt. Im übrigen richtet sich die Reihenweite nach der Sorte. Frühsorten (Pariser) drillt man mit Abständen von 17 cm, mittlere Sorten (Duwiker, Nantes) werden mit Abständen von 20 cm und die großen Spätsorten (Sudenburger, Altringham) mit 20—30 cm gedrillt. Auf unkrautwüchsigem Boden ist stets weit zu drillen. Im Feldgemüsebau geht man bei allen Sorten nicht unter 20 cm. Man braucht für 1 ha durchschnittlich 4—9 kg abgeriebene Saat, aber auch hier ist die Sorte bzw. die