ForsideBøgerDie Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Forfatter: C. Hevers

År: 1923

Forlag: Oskar Leiner

Sted: Leipzig

Sider: 216

UDK: 621.326 Hev

Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen

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Side af 232 Forrige Næste
45 Erze werden zuerst von den groben Verunreinigungen be- freit und pulverisiert. Die weitere Verarbeitung ist je nach der Art des Ausgangsmaterials verschieden. Beim Wolf- ramit handelt es sich darum, das Eisen und Mangan zu entfernen. Zu diesem Zwecke werden die Erze einem oxydierenden Rösten unterworfen unter Zusatz von Ätz- alkalien oder Alkalikarbonaten. Eisen und Mangan werden dabei in ihre Oxyde übergeführt, während sich das Wolfram in Natrium- bzw. Kalium wolframat um wandelt. Da die Alkaliwolframate in Wasser löslich, die Mangan- und Eisen- oxyde unlöslich sind, so erfolgt die Trennung durch Aus- laugen mit Wasser. Durch Versetzung der Lösung mit kon- zentrierter Salzsäure wird Wolframtrioxyd ausgefällt. Dieses ist in Ammoniak löslich und läßt sich durch mehrmaliges Lösen und Fällen oder durch Umkristallisieren reinigen. Nach Hempel (D. R. P. Nr. 221 062, 1909) wird der Auf- schluß im Autoklaven unter Druck-und Temperaturerhöhung vorgenommen. Als Zuschläge werden Ätzkali und Ätzkalk verwendet, welch letzterer mit vielen Fremdbestandteilen des Erzes, wie Mangan, Kieselsäure, Zinn unlösliche Doppel- verbindungen eingeht. Nach anderen Verfahren werden die Wolframerze mit Natriumbisulfat aufgeschlossen und die als Sulfate vor- handenen Fremdkörper durch Zugabe von Kohle in die Oxyde verwandelt. Nach dem Auslaugen mit Wasser findet sich in der Lösung neben dem wolframsauren Natrium noch Natrium- sulfat und Eisensulfat. Das erstere kristallisiert beim Ein- dampfen der Lösung aus und wird durch Filtration entfernt, während das letztere bei der Fällung des Wolframtrioxyds mit Salzsäure in Lösung bleibt. Statt der Kohle werden auch Zuschläge von Kalk oder Kalksalzen (Kalziumchlorid, Kal- ziumkarbona.t) und Chloralkalien verwendet. Die Verarbeitung des S c h e e 1 i t s ist sehr viel einfacher. Das pulverisierte Material wird entweder mit Natrium- karbonat geschmolzen oder längere Zeit mit heißer konzen- trierter Salzsäure behandelt. Im ersteren Falle entsteht das