Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen
Forfatter: C. Hevers
År: 1923
Forlag: Oskar Leiner
Sted: Leipzig
Sider: 216
UDK: 621.326 Hev
Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen
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Erze werden zuerst von den groben Verunreinigungen be-
freit und pulverisiert. Die weitere Verarbeitung ist je nach
der Art des Ausgangsmaterials verschieden. Beim Wolf-
ramit handelt es sich darum, das Eisen und Mangan zu
entfernen. Zu diesem Zwecke werden die Erze einem
oxydierenden Rösten unterworfen unter Zusatz von Ätz-
alkalien oder Alkalikarbonaten. Eisen und Mangan werden
dabei in ihre Oxyde übergeführt, während sich das Wolfram
in Natrium- bzw. Kalium wolframat um wandelt. Da die
Alkaliwolframate in Wasser löslich, die Mangan- und Eisen-
oxyde unlöslich sind, so erfolgt die Trennung durch Aus-
laugen mit Wasser. Durch Versetzung der Lösung mit kon-
zentrierter Salzsäure wird Wolframtrioxyd ausgefällt. Dieses
ist in Ammoniak löslich und läßt sich durch mehrmaliges
Lösen und Fällen oder durch Umkristallisieren reinigen.
Nach Hempel (D. R. P. Nr. 221 062, 1909) wird der Auf-
schluß im Autoklaven unter Druck-und Temperaturerhöhung
vorgenommen. Als Zuschläge werden Ätzkali und Ätzkalk
verwendet, welch letzterer mit vielen Fremdbestandteilen
des Erzes, wie Mangan, Kieselsäure, Zinn unlösliche Doppel-
verbindungen eingeht.
Nach anderen Verfahren werden die Wolframerze mit
Natriumbisulfat aufgeschlossen und die als Sulfate vor-
handenen Fremdkörper durch Zugabe von Kohle in die Oxyde
verwandelt. Nach dem Auslaugen mit Wasser findet sich in
der Lösung neben dem wolframsauren Natrium noch Natrium-
sulfat und Eisensulfat. Das erstere kristallisiert beim Ein-
dampfen der Lösung aus und wird durch Filtration entfernt,
während das letztere bei der Fällung des Wolframtrioxyds mit
Salzsäure in Lösung bleibt. Statt der Kohle werden auch
Zuschläge von Kalk oder Kalksalzen (Kalziumchlorid, Kal-
ziumkarbona.t) und Chloralkalien verwendet.
Die Verarbeitung des S c h e e 1 i t s ist sehr viel einfacher.
Das pulverisierte Material wird entweder mit Natrium-
karbonat geschmolzen oder längere Zeit mit heißer konzen-
trierter Salzsäure behandelt. Im ersteren Falle entsteht das