ForsideBøgerDie Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Forfatter: C. Hevers

År: 1923

Forlag: Oskar Leiner

Sted: Leipzig

Sider: 216

UDK: 621.326 Hev

Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen

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Side af 232 Forrige Næste
48 Der Wasserstoff strömt entgegen der Bewegungsrichtung der Schiffchen. Das Glührohr ragt an beiden Enden des Ofens heraus, damit die Wolframsäure allmählich auf die Höchst- temperatur von 1000 bis 1100° C gebracht werden kann und bis zur Herausnahme aus dem Rohr genügend abkühlt. Ein Verfahren zur Darstellung eines besonders feinen Wolframpulvers ist Dr. Ing. Schwarzkopf patentiert worden. (D.E.P. 276659, 1911). Das Verfahren gründet sich darauf, daß das Wolfram um so feinkörniger wird, je niedriger die Reduktionstemperatur war und je sorgsamer während des ganzen Reduktions Vorganges das Auftreten von Zwischen- oxyden als beständige Gebilde vermieden wurde. Um letz- teres zu erreichen, wird die Geschwindigkeit des reduzierenden Gases so hoch gewählt, daß die Sauerstofftension im Gas- raum stets kleiner ist als die Tension des niedrigsten Oxydes. Bei einem Durchmesser von 20 mm der das Red.uk- tionsgut enthaltenden Röhren und bei einer Beschickung von 1,2 g pro cm und einer Höchsttemperatur von 750° wird bei- spielsweise mit einer Strömungsgeschwindigkeit von 5 m/sek. gearbeitet. Dabei ist es von großer Wichtigkeit, daß die Strö- mungsgeschwindigkeit stets konstant gehalten und durch das Ein- und Ausladen der Schiffchen nicht beeinträchtigt wird1). Zur Herstellung grobkörnigen Wolframpulvers kann man nach dem Wolframduktilisierungspatent der A. E. G. (D. R. P. 269 498) so verfahren, daß man das Wolframoxyd bei etwa 1000 ° C oder selbst bis in die Nähe seines Schmelz- punkts etwa 5 Stunden lang in einem zugedeckten Hessi- schen Schmelztiegel erhitzt. Dabei wird es gröber im Ge- füge und gibt im Wasserstoffstrom reduziert ein grobes Wolframpulver. Eine andere Verwandlungsmetliode ist die folgende: Man benützt ein Rohr aus geschmolzenem Quarz von 4 cm Innendurchmesser und 1,4 m Länge, welches mit Wolfram- trioxyd vollgefüllt wird. Dann wird ein trockener Wasser- 1) Ein geeigneter elektrischer Ofen mit Vorheizung für den Wasserstoff ist im D. R. P. Nr. 363133 vom 9. Juli 1920 beschrieben.