Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen
Forfatter: C. Hevers
År: 1923
Forlag: Oskar Leiner
Sted: Leipzig
Sider: 216
UDK: 621.326 Hev
Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen
Søgning i bogen
Den bedste måde at søge i bogen er ved at downloade PDF'en og søge i den.
Derved får du fremhævet ordene visuelt direkte på billedet af siden.
Digitaliseret bog
Bogens tekst er maskinlæst, så der kan være en del fejl og mangler.
stoffstrom 5 bis 15 Stunden oder noch länger durch das auf
etwa 1100 bis 1300° C erhitzte Rohr geleitet. Um den Durch-
gang des Wasserstoffes durcli das Bohr zu sichern, kann man
einen dünnen Stab in die Füllung einlegen. Zieht man ihn
zurück, so bleibt ein freier Durchgangskanal. Man legt ihn
zweckmäßig in den oberen Teil der Füllung an der Innenwand
des Rohres.
Bei der Reduktion des Wolframtrioxydes durch den
Wasserstoff bildet sich Wasserdampf. Da dieser nicht un-
mittelbar entweichen- kann, so diffundiert er mehr oder
weniger durch die Oxydmasse hindurch und stört den Ablauf
der Reduktion durch Bildung von Zwischenoxyden. Man
beobachtet so eine fortschreitende Umwandlung des gelben
Wolframoxyds in das braune und schwarze und schließlich
zu dem reinen Metall selbst. Während dieser fortschreitenden
Umwandlung findet man, daß die Oxydkristalle, besonders
in braunem Zustande, größer werden. Den aus dem Rohr
austretenden Wasserstoff kann man mittels einer Zirkulations-
pumpe von neuem in das Rohr einleiten, wobei man lediglich
den verbrauchten Wasserstoff zu ersetzen hat. In den Kreis-
lauf wird eine wirksame Trockenvorrichtung eingeschaltet,
uni den gebildeten Wasserdampf zu beseitigen.
Das fein verteilte Wolfram stellt ein tiefscliwarzes, sehr
pyrophorisehes Pulver dar, während das nach dem zuletzt
genannten Verfahren bei höherer Temperatur reduzierte
Wolfram schwerer ist und eine graue, dem Eisenpulver
ähnliche Farbe aufweist.
2. Ältere Verfahren
zur Herstellung von Wolframfäden.
Eines der ältesten Verfahren, nach welchem Glühfäden
aus Wolfram hergestellt wurden, ist das Substitutionsver-
fahren von Just und H a n a m a n (D. B. P. Nr. 154 262,
1903 u. a.). Man verdampft in einem geeigneten Gefäß
Wolframoxycliloride und leitet durch dasselbe einen sçhwa-
Uevers, Elektr. Glühlampen. 4 " ö