ForsideBøgerDie Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Forfatter: C. Hevers

År: 1923

Forlag: Oskar Leiner

Sted: Leipzig

Sider: 216

UDK: 621.326 Hev

Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen

Søgning i bogen

Den bedste måde at søge i bogen er ved at downloade PDF'en og søge i den.

Derved får du fremhævet ordene visuelt direkte på billedet af siden.

Download PDF

Digitaliseret bog

Bogens tekst er maskinlæst, så der kan være en del fejl og mangler.

Side af 232 Forrige Næste
5ö Dem Formiergas liegen zweierlei Funktionen ob, näm- lich erstens, den Kohlenstoff der Fäden in flüchtige Verbin- dungen überzuführen und zweitens, den im Faden verbliebenen Sauerstoff der metalloxydischen Verunreinigungen zu binden. Sehr gut eignet sich zum Formieren Wasserstoff, dem nach dem D. E. P. Nr. 182 683 der Auergesellschaft geringe Mengen Wasserdampf zugesetzt werden. Es genügt schon, die geringe Menge Wasserdampf, welche der Wasserstoff von der Fabrikation her mitbringt. Der Sauerstoff des Wasserdampfes führt den Kohlenstoff in Kohlenoxyd- und Kohlendioxydgas über, während der reduzierend wirkende Wasserstoff die Oxydation des Wolframs verhindert. Das Formiergas kann stark mit Stickstoff verdünnt werden ; es verbindet sich dieser bei hoher Weißglut (1900 bis 2000° C) unter Bildung von Dicyan (C5)2 mit dem Kohlenstoff und entkohlt die Fäden ebenfalls (D. E. P. 194 653 der Auergesellschaft). Zahlreiche andere Verfahren, von denen hier nur einige wenige angeführt seien, suchen die Wasserdampfformierung zu umgehen. Nach einem Verfahren der W olframlampen- Akt.- Ges. werden dem Wasserstoff geringe Mengen Schwefelwasserstoff zugegeben, welcher bei der hohen Tem- peratur in Wasserstoff und Schwefel zerfällt. Dieser letztere bindet dann den Kohlenstoff zu flüchtigem Schwefelkohlen- stoff. Ferner ist Ammoniakgas mit einem geringen Gehalt, an Sauerstoff oder Luft als Formiergas vorgeschlagen worden. Nach anderen Patenten werden die wirksamen Be- standteile in Form von leicht zu verflüchtigenden Verbin- dungen bereits der Preßpaste einverleibt, wie die Oxyde oder Sulfide von Zink oder Cadmium (D. R. P. 193 920 und 194 894) oder geeignete Nitrite, wie beispielsweise das Phospham (PN2H), welches beim Formieren in seine Be- standteile zerfällt, wobei der Stickstoff die Kohle und der Phosphor und Wasserstoff den Sauerstoff binden. Von Interesse ist auch ein Verfahren von Dr. Majert (D. R. P. 223 102), nach welchem dem Wolframpulver als Bindemittel Wolframsäureglyzerinester zugesetzt wird. Aus den ge-