ForsideBøgerDie Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen

Forfatter: C. Hevers

År: 1923

Forlag: Oskar Leiner

Sted: Leipzig

Sider: 216

UDK: 621.326 Hev

Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen

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Side af 232 Forrige Næste
60 ständigem Umrühren zur Trockene dampfen läßt und die Masse pulverisiert. Hierauf erhitzt man dieselbe auf 300 bis 400° C, wobei das Thoriumnitrat in Thoriumoxyd übergeht. Erst dann erfolgt die Reduktion im Wasserstoffstrom. Das Thoriumoxyd wird dabei nicht mit reduziert, son- dern ist auch in dem fertigen Faden noch als solches enthalten. Zur Herstellung der Drähte sind nun ganz besonders Arbeitsmethoden geeignet, welche dieselben aus der Paste in einem einzigen Arbeitsgange in beliebiger Länge fort- laufend ergeben. Es sind mehrere Apparate zur ununter- brochenen Formierung der Fäden konstruiert-worden, von denen hier nur eine durch das D. R. P. 236 711 vom Jahre 1910 geschützte Konstruktion der Westinghouse Metal Filament Lamp Co. Ltd. in London näher be- schrieben sei. Abb. 28 bietet eine schematische Zeichnung dieses Apparates. In der Spritzvorrichtung 1 wird der Faden erzeugt und in dem von einem Brenner erhitzten trichter- förmigen Trockenraum 2 getrocknet. In dem Raum 3, der sog. Kanne, wird der Faden spiralförmig aufgestapelt. Von hier gelangt er dann in den Formierapparat 4, welchem durch das Rohr 5 Formiergase zugefülirt werden. Durch die Heiz- spule 6 wird der Faden zunächst karbonisiert, also strom- leitend gemacht, wenn organische Bindemittel verwendet wurden. Elektrische Kontakte setzen den hindurchgleiten- den Faden unter Strom. Die einzelnen Kontakte sind gesondert über je einen Regulierwiderstand W mit der Strom- quelle S leitend verbunden. Die an den isolierenden Stab 7 befestigten Kontakte bestehen, aus einem kupfernen Arni, welcher mit einer Öffnung versehen ist. In dieser Öffnung befindet sich ein Quecksilbertropfen, welcher sich nur durch die Oberflächenspannung in der Öffnung festhält und dem hin- durchgleitenden Draht einen zuverlässigen Kontakt gibt. Der durchfließende Strom wird nun so geregelt, daß die Tem- peratur des Drahtes allmählich ansteigt. Die letzten Kon- takte werden durch eine Kühlschlange gekühlt.