Die Herstellung Der Elektrischen Glühlampen
Forfatter: C. Hevers
År: 1923
Forlag: Oskar Leiner
Sted: Leipzig
Sider: 216
UDK: 621.326 Hev
Mit 119 Abbildungen und 16 Tabellen
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vielmehr einzeln an die Elektroden und Stromverteilungs-
drähte der unteren Linse befestigt, entweder durch Ankitten
mittels eines aus Wolframpulver und einem or-
ganischen Bindemittel bestehenden Kittes oder
besser noch durch Anschweißen mittels des elek-
trischen Lichtbogenschweißverfahrens. Die An-
ordnung der Fadenbügel ist aus Abb. 27 zu ersehen1).
3. Die Herstellung duktiler Wolfram-
drähte nach dem Spritzverfahren.
Die bisher beschriebenen Verfahren führen
ausnahmslos zu Wolframfäden, welche bei gewöhn-
licher Temperatur vollkommen spröde sind. Für
die wirtschaftliche Herstellung und die größere
Haltbarkeit der fertigen Lampen beim Versand Abb’ 27'
und während des Gebraaches bedeutete es einen ganz
erheblichen Fortschritt in der Glühlampenfabrikation,
als es gelang, duktile (d. h. bildsame) Wolframdrähte herzu-
stellen, welche in beliebiger Länge und von gleichmäßiger
Beschaffenheit gewonnen werden konnten.
Von größerer praktischer Bedeutung ist noch heute ein
Verfahren, welches auf dem Wege des Spritzverfahrens zu
duktilen Wolframdrähten führt. Setzt man der am besten
unter Verwendung eines kolloidalen Bindemittels hergestellten
Wolframpaste 2 bis 4% Thoriumdioxyd zu, so erhält man
nach dem Pressen und Formieren Glühkörper, welche bei ge-
wöhnlicher Temperatur vollkommen biegsam sind. Unbe-
dingt erforderlich ist eine äußerst feine und gleichmäßige
Verteilung des Thoriumdioxyds in dem Wolfram. Das wird
am sichersten dadurch erreicht, daß man bereits das Wolfram-
trioxydpulver mit einer Lösung einer entsprechenden Menge
Thoriumnitrat innigst verrührt, auf dem Wasserbade unter
]) Eine sehr gute und ausführliche Darstellung der älteren Spritzver-
fahren haben wir in dem Werk C. Heinrich Webers „Die elektrischen
Metallfadenglühlampen“, Leipzig 1914.